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Kunstwerk des Monats

Jeden Monat neu am Lilo...

… ist „Das Kunstwerk des Monats“. Es ist immer ab dem Anfang eines Monats und für seine Dauer in der Glasvitrine neben dem Sekretariat zu sehen. Ausgewählt wird ein aktuelles Werk aus dem Kunstunterricht der Klassen 5 bis 12.

Kunstwerk des Monats August

Kunstwerk des Monats AugustZeichne, was du siehst. Eine Bleistiftzeichnung von Levin Deniz, Klasse 6b, wählte ich als Kunstwerk des Monats August 2019 aus. Die Zeichnung ist eine Studie, die unmittelbar aus der Anschauung vor Ort entstand. Immer zwei Kinder der Klasse saßen einander gegenüber an einem breiten Tisch. Ein Kind zeichnete, sein Gegenüber nahm am Tisch eine bequeme Haltung ein und saß ganz ruhig Modell. Für den Zeichner war genaue Beobachtung angesagt. Konzentrierte Stille im Raum, damit’s klappt.

Zeichne, was du siehst, und zeichne mit eindeutigen Linien. Levin setzte sie groß und kraftvoll und studierte dennoch detailliert viele Einzelheiten. Was schien Levin besonders zu interessieren? Die Kopfhaltung, Gesichtsform, Augen, Ohren? Die Haarlocke, die sich selbständig gemacht hat? Die Armbanduhr? Der rechte Arm der Schülerin mit dem Stützverband am Handgelenk? Die auf dem Tisch ruhende Hand, deren Zeige- und kleiner Finger graziös Mittel- und Ringfinger rahmen?
Was überzeugt mich in dieser Zeichnung besonders? Das sind ihr Ernst frei von Eitelkeit und ihre monumentale Einfachheit, aber auch die stimmigen Proportionen in der Darstellung von Körper und Gesicht. (VoA)
Material: Bleistift 8 B auf Zeichenblockpapier A 3, Querformat.

Kunstwerk des Monats Juni

Kunstwerk des Monats Juni Das Kunstwerk des Monats Juni 2019 ist eine Gemeinschaftsarbeit der Klasse 5a:
eine Siedlung, in Hanglage errichtet auf felsigen Terrassen. Jedes Kind hat mit seinem von ihm gestalteten Haus zum Felsendorf beigetragen. Die dreißig Gebäude sind gleich hoch, jedes hat zwei Geschosse und ein Flachdach. Sie stehen mit dem Rücken dicht am Felsen. Nach vorne, zur Sonne hin, sind die Fassaden geöffnet durch Fenster, Balkon oder Loggia und die Eingangstür.

Es gibt keine Gassen oder Straßen zwischen zwei Häuserzeilen, sondern jedes Haus steht so eng neben dem anderen, dass sich die flachen Dächer zu begehbaren Wegen und Plätzen vereinen. Treppen, Rampen, Leitern und Stege verbinden die unterschiedlichen Höhenebenen miteinander. Die Bewohner und Gäste des Dorfes gehen von der unteren Häuserzeile mit ihren Vorgärten (Gestaltung: Amelia, Daniel, Jana, Kim, Philipp und Savina) zu Fuß bis zur höchstgelegenen Terrasse … so ähnlich wie in dem Ort Masuleh im Iran, der uns Anregung war.
Für die Grundform der Häuser höhlten die Kinder einen massiven Ton-Quader aus, modellierten die architektonischen Details und planten die Holzbauteile, die erst nach dem Brennen des Tons montiert wurden. Figuren im Maßstab 1:50 gaben Orientierung bei der Fassadengestaltung. Jedes Haus ist etwa 11 cm hoch. (VoA)

Hier finden Sie eine Bildergalerie

Kunstwerk des Monats Mai 2019

Kunstwerk des Monats Mai von LinaDas Kunstwerk des Monats Mai sind Zeichnungen von den Schülerinnen Maya Haid und Lina Maugeri aus der Klasse 5b.

Als Anregung für die Zeichnungen diente zu Beginn der Einheit eine von der Lehrerin erzählte Drachengeschichte, die auf dem „Drachenbuch“ von Walter Schmögner, Insel Verlag 1999, basiert.

Die Geschichte handelt von einem einsamen Drachen, der immer wieder sein Aussehen verändert und seine neue Schönheit im Wasserspiegel eines Sees betrachtet, um sich selbst dabei ein bisschen aufzuheitern.
Der Drachen meinte, dass er wieder mehr Wert auf seine zauberhaften Schuppen legen sollte, da diese ihm zur Zeit recht langweilig erschienen. Neue Umrisse dachte er sich aus diesem Grund für seine Schuppen aus, denn seine dachziegelartigen gefielen ihm nicht mehr.

Kunstwerk des Monats Mai von MayaIm Anschluss gab es eine Fortsetzung der Drachengeschichte als Textkarten auf Folie und diese Kärtchen durften die Schüler auf dem Overheadprojektor legen und den Inhalt den Mitschülern vorlesen. Bei dieser Fortsetzung haben die Schüler erfahren, dass das einsame Tier Kunststücke vorführen kann, z. B. wagemutige Trapez-Kunststücke zeigen, und es nach langer Zeit einen Freund, Balduin, die Maus, findet. Der Drache beschloss mit Balduin auf die Wanderschaft zu gehen, als die Maus ihre Weltreise fortsetzen und sich von ihm verabschieden wollte.
Auf dem letzten Kärtchen stand, dass der Drache und die Maus eine Menge Abenteuer erlebten.

Die Schüler durften ihrer eigenen Fantasie freien Lauf lassen, indem sie sich im Anschluss überlegten wie die Geschichte weitergehen könnte. Aber auch durfte die Drachengeschichte jederzeit durch die Schüler verändert werden. Grund dafür ist, dass die Rahmengeschichte als offenes Konzept gedacht ist und diese Form daher möglichst viel Freiraum für die eigene Fantasie lässt. Ihre zahlreichen Ideen durften die Schüler im Lehrer-Schüler-Gespräch äußern.

Danach entwarfen die Schüler erst in Einzelarbeit und anschließend in Partnerarbeit möglichst viele außergewöhnliche Muster für den Drachen, die sie dann an die Tafel zeichnen durften und von ihren Mitschülern bekamen sie zahlreiches Feedback.
Die Schüler hielten ihre vielen Ideen bezüglich der zauberhaften Schuppen mit den verschiedensten Mustern auf einem Arbeitsblatt fest.

Bevor die Schüler mit Bleistift ihren Drachen vorzeichneten, wurden die typischen Merkmale bezüglich eines Drachens besprochen.

Kurze Anmerkung an dieser Stelle: Die Schüler durften statt einem Drachen auch eine Art von Dinosaurier zeichnen.
Die Schüler durften dabei künstlerisch ein Gemälde von ihrer eigenen Drachengeschichte zeichnen.
Danach durften sie Filzstifte oder Buntstifte für ihre Muster und ihrem selbstgewählten Hintergrund verwenden.
Die verschiedenen Muster für die neuen Schuppenformen bei dem Drachen war bei dieser Aufgabe von großer Bedeutung. (J. Kitzberger)

Kunstwerk des Monats April 2019

19_Kunstwerk des Monats AprilDa brat' mir doch einer 'nen Storch.
Bilder sind in unserem Alltag nahezu allgegenwärtig. Sie schmücken unsere Räume und dokumentieren erinnernswerte Momente. Im öffentlichen Raum wetteifern Plakatwände um die Aufmerksamkeit des Publikums und über digitale Kommunikationskanäle versenden wir Bilder ebenso selbstverständlich wie Textnachrichten. Auch unsere Sprache ist stark von Bildern geprägt: Hier steht jemand auf dem Schlauch – dort hat er gleich im nächsten Moment einen Geistesblitz. Andere wollen immer gleich mit dem Kopf durch die Wand oder werden gar von ihren Mitmenschen durch den Kakao gezogen. Metaphern, Vergleiche und bildhafte Phrasen machen unsere Äußerungen anschaulich und verleihen ihnen Lebendigkeit.
Im Kunstunterricht setzten sich Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10d und e mit diesem Phänomen auseinander, spürten einzelnen Phraseologismen und ihren Bedeutungen nach und übersetzten diese schließlich wieder in den Bereich des Visuellen.
Das Kunstwerk des Monats April bilden drei Kugelschreiberzeichnungen im Format 30cm x 30cm, die im Rahmen dieses Projektes entstanden sind: „Schmetterlinge im Bauch“ - Zerife Ugurlu (10e) „Alle Wege führen nach Rom“ - Leon Vinokovsky (10e) „Ein Auge auf jemanden werfen“ - Frieda Kupisch (10d)

Kunstwerk des Monats März 2019

19_Kunstwerk des Monats MärzSpuren vernichten wollender Bedrohung, hineingerissen in die Wand. Spuren von wem? Einem Wolf? Einem Werwolf? Einem monströsen Bösen, das physisch fassbar ist? Oder eine Angst, die mehr in der Phantasie existiert und peinigt? Doch schon sind die Kleider zerrissen, hängen in Fetzen. Das Stolpern, das Fallen, das Wegducken, das Abwehren des kleinen Menschen. Gelingt sein Entkommen? Wird er wieder aufstehen?

Eine Geschichte mit unbestimmtem Personal, mit unbestimmtem Verlauf und offenem Ende hat Hannah Tenenbaum aus der Kursstufe 2 formuliert. …

… Nicht mit Worten, sondern dreidimensional, modelliert in Ton, sehr eigenwillig in der Gestaltung der menschlichen Figur. Denn angesagt war eine ruhige Bewegung an einer Wand, ein Anlehnen, die Standbein-Spielbein-Haltung, die Ponderation. Betrachtet und untersucht hatten wir die alte ägyptische Skulptur mit ihrer schweren Gebundenheit an die Rückenplatte und den klassischen Kontrapost der griechischen Plastik, der aus dem genauen Beobachten der Anatomie des Menschen sich allmählich, über drei Jahrhunderte, aus der Frontalen herausschälte und lebensnahe, organisch funktionierende Körperhaltung zeigt.
Viele der plastischen Arbeiten dieses Kurses sind sehenswert und auf dieser Homepage unter der Rubrik „Unterricht am Lilo – Kunst“ anzuschauen. Alle Figuren sind im Maßstab 1:10 gefertigt und aus statischen Gründen meist in Einheit mit der Rückwand modelliert.
Die Kursteilnehmerin Nicole Schaaf machte zusammen mit Ben Brückner sämtliche Fotos. Nicole und Ben sind in der Foto-AG aktiv. Danke für euren Einsatz!

Kunstwerk des Monats Februar 2019

Kunstwerk des Monats Februar von der Schülerin Sophie ConradDas Kunstwerk des Monats Februar ist ein Gemälde von Sophie Conrad aus der Klasse 9d. Die Aufgabenstellung war die Neuinterpretation des Gemäldes „Der Schrei“ von Edvard Munch.

Zu Beginn der Einheit sollten die Schüler ihren ersten Eindruck zu dem Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch im Lehrer-Schüler-Gespräch äußern. Anschließend folgte eine genaue Bildbeschreibung, indem den Schülern bezüglich diesem Gemälde konkrete Fragen gestellt wurden. Danach war eine Recherche bezüglich der Interpretation zu diesem Gemälde und der Biografie des Künstlers angesagt.

Die Schüler zeichneten mit Bleistift ihr Gemälde vor und danach verwendeten sie Wasserfarben. Den Hintergrund für das Gemälde durften die Schüler selbst wählen. Die Jugendlichen sollten sich bei ihrer Wahl des Hintergrunds überlegen, aus welchem Grund die figurative Gestalt im Vordergrund erstaunt beziehungsweise überrascht sein könnte und folglich sie schreiend wirkt.

Nach Fertigstellung ihrer Gemälde haben die Schüler über ihr Kunstwerk reflektiert, indem sie selbstständig einen Text zu ihrem Gemälde geschrieben haben, den sie bei ihrer Präsentation vor der Klasse auch verwenden durften. In diesem Text wurden hilfreiche Fragen, welche von der Lehrerin bezüglich der Reflektion gestellt wurden, von den Jugendlichen beantwortet.

Nach der Präsentation durften die Mitschüler ein Feedback geben.

Kunstwerk des Monats Januar 2019

Kunstwerk des Monats Januar 2019Ein Ferienhaus an der Klippe.
Das Kunstwerk des Monats Januar ist ein Architekturmodell aus Hartschaumplatten im Maßstab 1:50. Die Aufgabe bestand darin, ein Ferienhaus als einfache Unterkunft im Sommer zu entwerfen. Dabei galt es zunächst – im Dialog mit dem fiktiven Bauherrn – dessen Vorstellungen und Bedürfnisse herauszufinden und somit die Vorgaben und Kriterien für diese Gestaltungsaufgabe zu konkretisieren. Erschwerend kam hinzu, dass das zu konzipierende Gebäude unmittelbar an einer Klippe entstehen sollte, wodurch sich Einschränkungen in der Gestaltung, aber durchaus auch einige Möglichkeiten ergaben. Die Abbildung zeigt das Modell von Dennis Di Pasquale, Felix Lindemann und Marlon Rambow aus der Kursstufe 1.

Kunstwerk des Monats Dezember 2018

18_Fensterbilder Engel 1Engel - vor drei Monaten, direkt mit Beginn des neuen Schuljahres, war für die Klasse 6b Recherche im Computerraum angesagt: Wie sahen die Engel im späten Mittelalter und in der Renaissance aus, bei Giotto oder Stephan Lochner, bei Albrecht Dürer oder bei Raffael? Und wie im Barock? In Zeichnungen studierten die Kinder ihre Lieblingsengel, und bei denen insbesondere die Gestaltung der Flügel.

18_Fensterbilder Engel 2Welch unterschiedliche Formen gab es zu entdecken! Auch, dass sich die Maler die Schwingen der Vögel zum Vorbild nahmen. Die Kinder konzentrierten sich auf die grafischen Strukturen der Flügel, vereinfachten sie zu ornamental geordneten Linien. Mit schwarzer Tusche und einem breiten Pinsel übertrugen sie ihre Arbeitsergebnisse frei Hand auf ein großes Blatt Papier, schnitten die weißen Binnenflächen mit dem Cutter aus und hinterklebten die Löcher mit farbigem Transparentpapier. Welche Farbbrillanz und farbige Differenziertheit mit wenigen zur Verfügung stehenden Farben erreicht werden kann, erfuhren sie, indem sie unterschiedliche Farben übereinander legten. Farblehre mit praktischem Nutzen.
Die drei Monate reichten gerade so aus, um die schönen neuen Transparente im Treppenhaus des Lilo pünktlich zum 1. Advent und unserem Weihnachtsmarkt am 8. Dezember 2018 fertigzustellen und erstrahlen zu lassen. Ein Dank an alle Kinder der Klasse 6b und an jene, die die Transparente wohl geordnet an die Fensterscheiben gehängt haben.

Kunstwerk des Monats November 2018

18_Kunstwerk des Monats NovemberEin zur Ikone der italienischen Renaissancemalerei avanciertes Wandbild stellten dreizehn Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 nach. Wer erkennt es nicht, „Das Abendmahl“ von Leonardo da Vinci, 1494-97 in Mailand im Speisesaal, dem Refektorium, von Santa Maria delle Grazie auf den trockenen Putz gemalt, in so genannter Seccotechnik in wandfüllendem Format. Das Gemälde zeigt die zwölf Jünger beim letzten gemeinsamen Essen mit Jesus, am Vorabend seiner Kreuzigung.

18_Das Abendmahl So bekannt das Werk auch ist, so genau mussten die Darsteller dennoch untersuchen und hinschauen, wie die einzelnen Figuren in Körperhaltung und Gestik agieren, wie sie zueinander geordnet sind und wie der Raum definiert ist, in dem die Szene spielt. Entsprechend suchten sie sich im Schulhaus die geeignete Umgebung, ein zu dieser Stunde leeres Klassenzimmer im Untergeschoss. Sie improvisierten überzeugend die Tischsituation und den Hintergrund mit dem Landschaftsausblick in den drei Fenstern. Einzig das nicht abzustellende Sonnenlicht gibt hier mancher Figur eine Bedeutung, die sie im Original nicht hat. Denn bei da Vinci kommt das Licht nicht von den drei Fenstern hinten, sondern von links. Als Übung zum Thema „Gruppenbildnisse“ ist dieses Tableau vivant auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler entstanden. Die Fotografin war Isminur Dursun.

Kunstwerk des Monats Oktober 2018

18_Kunstwerk des Monats Oktober„Dunkle Schatten schlichen den Flur entlang. Ein leichtes Flüstern schwebte durch die Luft. Es war der Moment für das letzte Lebewohl.“ Amelie Hanel
So wie sich im begrenzten Format von Twitternachrichten ganze Geschichten vermitteln lassen, können auch Malereien oder Fotografen Geschichten in nur einem einzigen Bild erzählen. Eindrucksvolle Belege dafür stellen unter anderem die Gemälde von Edward Hopper und die flm stills von Cindy Sherman dar. Das Ziel der Aufgabe – in deren Zusammenhang diese Arbeit von Amelie Hanel aus der 10e entstand – war es, fiktive Geschichte innerhalb des Schulhauses zu erzählen. Dabei wurde versucht, den Ort aus neuen Perspektiven zu betrachten und den Blick vor allem auf das Kleine und Unscheinbare zu richten. Als Akteure und Statisten dienten Modellfguren im Format H0.

Kunstwerk des Monats September 2018

18_Kunstwerk des Monats SeptemberIm Rahmen der Bühnenbild-AG gestaltete Lucy Bosecker, Lilo-Schülerin bis zum Ende des Schuljahrs 2016/17, eine sitzende junge Frau aus Abfallkarton. Obwohl Lucy im vergangenen Schuljahr eine andere Schule besuchte, vollendete sie ihre menschengroße Figur an mehreren Nachmittagen im Lilo.
Die Arbeit von Lucy gehört zu einem Ensemble von drei Figuren, die - um Schultische herum gruppiert - im September gegenüber dem Sekretariat der Schule ausgestellt werden.

Kunstwerk des Monats August 2018

18_Kunstwerk des Monats AugustDas Aquarell von Lovis Maczeizik ist das Kunstwerk des Monats August 2018. Es entstand im Neigungskurs, Kursstufe 1, zum Thema „Selbstdarstellung und Verwandlung“. Mit einem durchsichtigen Tape veränderte Lovis ihr Aussehen, verzerrte ihre Gesichtszüge, statt sie zu schönen. Das Tape als Kunstgriff, unerwünschte Falten zu glätten oder tiefe Dekolletés zu optimieren, kennen wir aus der Modebranche - der fotografierte Körper und das Gesicht werden mit Hilfe von Photoshop gar zum Fake, zu einer Künstlichkeit, von der wir uns oft genug narren lassen und die Cindy Sherman in ihren Inszenierungen weiblicher Stereotypen thematisierte und problematisierte. Wo hört die vertretbare kosmetische Verwandlung auf, wo fängt die Maske an, wo die Verunstaltung? Designen wir unser Äußeres, mitunter unbedarft bis hin zur Karikatur? Anti-Design, so scheint’s, bietet Lovis an. Es entstand nach einer Fotografie, die Lovis von sich machen ließ. Sie wählte einen Ausschnitt des Fotos und setzte ihn in Malerei um. Das Aquarell ist zirka 16 x 13 cm groß.

Kunstwerk des Monats Juli 2018

Kunstwerk des Monats JuliVergiss mein nicht „Es gibt sie überall in den Städten und Dörfern: Bauwerke, Denkmäler, Industriebauten, Parks, die stumm Geschichten erzählen; ob alt, zerfallen, wiederaufgebaut, poliert, verlassen oder bewohnt. Mach dich auf die Suche nach einem solchen ganz besonderen Ort und erzähle, male, verkörpere seine Geschichte.“ Das war die Aufgabe des Europäischen Wettbewerbs, die sich Leila Abankwa und Lisa Jürgens für ihren Wettbewerbsbeitrag vornahmen. Sie wählten einen alten Ballsaal in Berlin (https://goo.gl/images/bRKog5), in dem noch ein verlassenes Klavier steht, und interpretierten diesen Ort neu, indem sie ihm wieder Leben einhauchten.
Mit ihrem Gemälde erreichten sie einen Landespreis beim Wettbewerb, und wir sind stolz, ihren Beitrag als Kunstwerk des Monats Juli ausstellen zu können.

Kunstwerk des Monats Juni 2018

Kunstwerk des Monats JuniDas Kunstwerk des Monats Juni hat Chiara Kußmaul aus der 8b erstellt. Die Aufgabe bestand darin, die Vorteile der Bilder- und Buchstabenschrift miteinander zu verknüpfen, so dass Bedeutung und Aussage eines dargestellten Begriffes stark verdeutlicht und in das Wort integriert werden. Die Schülerin hat sich für das Wort „Magie“ entschieden und eine wirkungsvolle Verschmelzung von Bild und Wort erschaffen, indem sie mystische Wesen, Zauberhüte und Hexenkessel zu einem lesbaren Gebilde vereint hat.

Kunstwerk des Monats Mai 2018

18_Kunstwerk des Monats MaiMitten im Sommer, Hitze, Badezeit am See. „Entspannung, Spaß und Action“ garantiert Marlene Lauth aus der 6a auf ihrem schwimmenden Ponton. „Bei meiner Planung wollte ich etwas für die Umwelt tun und setzte auf recyclebare Materialien. Meine Kletterwand aus Holz und Baumrinde ist nicht mit normalen Griffen versehen, sondern mit wieder verwendbaren Blumenformen.“ Einmal erklommen, wird der Ausläufer der Kletterwand zu Rutsche und Sprungbrett: Action! Nach einem „ereignisreichen Schwimmerlebnis darf ein Liegestuhl nicht fehlen“, so schreibt sie. Ausgeklügelte Mechanik hebt und senkt den Kopfteil der Liege auf Knopfdruck, umweltschonend solarbetrieben, ebenso wie der große orangefarbene Ventilator, der ein kühles Lüftchen verspricht: Faulenzen und Relaxen! Marlenes Phantasie und die Sorgfalt der Ausführung ihres Modells eines „Pontons zu meinem Vergnügen“, so der Arbeitsauftrag an die Klasse, beflügeln – gleichsam symbolisch erinnern in diesem Kontext die rotgoldenen Flügel der Leiter und Sonnenliege an Hermes, den Götterboten.

Das Kunstwerk des Monats Mai 2018 entstand im Maßstab 1:25. Trägermaterial: Styropor, mit Zeitungspapier kaschiert, farbig gefasst. Gestaltung: frei gewählte diverse Materialien, der individuellen Thematik angemessen.

Kunstwerk des Monats April 2018

18_Kunstwerk des Monats AprilFrühstückstische in perspektivischer Ansicht zeichneten und malten die Schüler der Klasse 7c. Das Augenmerk lag dabei auf gewollten Überschneidungen und den richtigen Größenverhältnissen. Für eine durchgehend schwarz-weiße Darstellung entschied sich die Schülerin Sarang Lee. Mit feinem Filzstift, Tusche und Deckfarbe brachte sie ihren ganz persönlichen Frühstücktisch aufs Papier. Wir sehen eine abwechslungsreiche und gesunde Kost, die uns auch ganz ohne Farbe Appetit macht.

Hilfe, das Kunstwerk des Monats März 2018 ist los!

18_Kunstwerk des Monats MärzDie Maskenbildner von Michael Jacksons Musikvideo Thriller wären stolz auf die K1er und K2er von Frau van Boekel gewesen. Aber vielleicht auch der Pizzabäcker von nebenan. Hier vereinen sich nämlich Wasser und Mehl zu einer kostengünstigen und essbaren Alternative zu den teuren Produkten, die man für sein Halloweenoutfit im Laden kaufen kann. Wenn du also das nächste Mal ein spannendes Kostüm brauchst:
Hier findest Du eine Auswahl gruseliger Oberflächen, die Du ganz einfach selbst gestalten kannst.
Oberflächen spielen nicht nur in der Kunst eine große und wichtige Rolle. Sie zu zeichnen oder gar mit einem 3D-Programm zu erzeugen, ist eine Herausforderung, der sich Kreative auf der ganzen Welt immer wieder gerne stellen. Um alles noch echter, flauschiger oder, wie in unserem Fall, gruseliger darstellen zu können.
In der Malerei wären, was illusionistische, stofflich dargestellte Oberflächen angeht, z.B. das Pfirsichglas von Claude Monet (um 1866) zu nennen. Hayao Miyazaki und Studio Ghibli (Das wandelnde Schloss) wissen, wie wichtig Oberflächen für stimmungsvolle Bilder sind und dass man ein kleines Feuerchen oder ein flauschiges Wesen dadurch noch lieber gewinnt. Und gerade vor ein paar Tagen war Frau van Boekel bei der 11. Preisverleihung des Preises der Kunstmesse "art Karlsruhe" dabei. Ausgezeichnet wurde Sarah McRae Morton. Wenn man sich die Stofflichkeit Ihrer Wolfs- und Bärenköpfe anschaut, dann mag man schon fast ins Bild reinwuscheln. Ran an den Teig und rein in eine Rolle deiner Wahl. Drache, Waldmonster, Zombie - Deiner Kreativität sind wie immer keine Grenzen gesetzt.

Kunstwerk des Monats Februar 2018

18_Kunstwerk des Monats FebruarDas Kunstwerk des Monats Februar 2018 hat Max Dammer, Schüler der 9e, kurz vor Weihnachten vollendet. Zum Thema Brillendesign durften sich die Schüler die grobe Handlung eines eigenen phantastischen Filmes ausdenken und im folgenden Prozess eine außergewöhnliche und extravagante Brille designen, welche die „Darsteller“ bei der Premiere des Filmes auf dem roten Teppich tragen sollten. Die Aufgabe bestand insbesondere darin, dass das Design der Brille die Thematik des Filmes aufgreift.

Der Inhalt des Filmes lautet nach Max Dammer wie folgt:

Der 13-jährige Johannes bekam zu seinem Geburtstag eine Kamera und ein Objektiv geschenkt. Er lebte in der Nähe des Stadtwaldes und durchforstete so gut wie jeden Tag den Wald, um Bilder von Tieren, Pflanzen oder Wasserfällen zu machen. Eines Tages griff er zu schnell nach seiner Kamera, woraufhin sie ihm aus der Hand glitt und auf einen Stein fiel. Das Objektiv löste sich und zerbrach in zwei Hälften. Deprimiert zu Hause angekommen, warf er sich auf sein Bett und trauerte um sein Objektiv. Er nahm beide Hälften in die Hand und bemerkte etwas…. Wenn er von vorne reinschnupperte, konnte er alle seine Bilder, die er jemals geschossen hatte, sehen. So blieben alle seine wunderbaren Bilder für immer in seiner Erinnerung.

Die designte Brille stellt das zerbrochene halbe Objektiv dar.

Kunstwerk des Monats Januar 2018

18_Kunstwerk des Monats JanuarDer Ulmer Porträtmaler Hans Maler zu Schwaz trug bereits anno 1520 zu unserem Kunstwerk des Monats Januar 2018 bei, geschaffen in der Kursstufe 1 von Hanna Röckl.
Körperhaltung, Hut, die erlesene Kleidung der Anna Jagiello von Böhmen und Ungarn samt ihres spitzohrigen Schoßhündchens sind vortrefflich inszeniert in einem Tableau vivant, eines „lebenden Bildes“. Gegenstände und Kleider unseres alltäglichen Gebrauchs vermitteln die würdige Anmutung des Renaissanceporträts, ohne es zu ironisieren. Denn nicht Jux und Karneval standen im Vordergrund der Auseinandersetzung mit der Porträtmalerei von Lucas Cranach bis Jan Vermeer van Delft, sondern die genaue Beobachtung der Kleidung und Körperhaltung der Dargestellten. Mit einfachsten Mitteln wurden sie umgesetzt und in unsere Zeit transportiert. Wir hatten Vorbilder. Im niederländischen Fotografen Hendrik Kerstens zum Beispiel oder dem Briten Richard Bailey und auch der Südafrikanerin Zanele Muholi.
Spaß hat es gemacht.

Kunstwerk des Monats Dezember 2017

17_Kunstwerk des Monats DezemberEin Turm, durchbrochen von quaderförmigen Durchgängen, leer, gleich einem enthäuteten Skelettbau aus dem alten New York um 1900, geschaffen von Lucia Oppermann im Neigungskurs Kursstufe 1. Das Material ist Ton. Der wurde aber nicht wie üblich modellierend verwendet, sondern im subtraktiven Verfahren, so wie ein Bildhauer einen Steinblock bearbeitet, nur halt nicht mit Hammer und Meißel. Lucia schnitt mit dem Messer ein, schnitt weg, höhlte mit Modellierwerkzeugen aus mit dem Ziel, in drei Ebenen aufeinander bezogene architektonische Räume zu entwickeln. Sie ist dabei äußerst planvoll vorgegangen. Mehrere Varianten an Aufrissen und Grundrissen erprobte sie zunächst zeichnerisch, bevor sie an ihren Tonblock ging. Über alle Pläne hinaus bestimmten die spezifischen Eigenschaften des Materials die Realisierung der Idee.

Kunstwerk des Monats November 2017

17_Kunstwerk des Monats NovemberDas Kunstwerk des Monats November ist gleichsam der Vorbote der Weihnachtszeit. Die Massen an buntem Papier, die für den kurzen Moment der Freude in schwungvollen Schleifen und geometrischen Kuben ihre Bestimmung finden, erfreuen ein jedes Herz.
Wir lieben Papier, versuchen es immer weniger zu verschwenden und machen lieber etwas Nachhaltiges damit: Kunst – für die Ewigkeit. Und auch ohne Farben,
Tannenbäume und Glitzer ist Papier wunderschön. Während andere noch an das Märchen »die Angst vor dem weißen Papier« glauben, entführt uns
die russische Künstlerin Asya Kozina mit ihren riesigen Papierkleidern und fantastischen Perücken schon längst in ihre zauberhaften Welten.

Papierkunst ist vielfältig, fragil und trotzdem ausdrucksstark – wie die Arbeiten der 7a! Das Kunstwerk des Monats November hat die gesamte Klasse im Teamwork geschaffen! Stylisten, Schulterpolsterer und Origamimeister sind zusammen gekommen um mit vereinten Kräften ein schneeweißes Meisterwerk zu schaffen.

Und wer glaubt, dass Model sein einfach ist, der hat sich am Papier geschnitten. Unsere zwei Models Emilia und Béla haben mit Bravour jedes Kleben und Zerren, jede neue Idee und jede Kameraeinstellung mit Fassung getragen!

Wir sind begeistert und voll von der Rolle! Und nun wünschen wir allen eine knitterfreie, bunte Vorweihnachtszeit!

Kunstwerk des Monats Oktober 2017

17_Kunstwerk des Monats: OktoberDas Diptychon thematisiert das Abstrakte und das Gegenständliche: Beim linken Bild kleckert und tröpfelt die Farbe wie zufällig auf das Papier. Sie verdichtet sich in vielfachem Farbauftrag zu einem abstrakten All-over. In der Zeichnung von Arjuna Rose, Kursstufe 1, dagegen scheint nichts zufällig zu sein …

… und nichts abstrakt. Sie ist eine realitätsnahe Porträt-Studie nach dem lebenden Modell. Konturen und die vor Ort gegebene Licht-Schatten-Situation sind sorgfältig beobachtet und mit dem Zeichenstift festgehalten.

Und doch ist weder das Kleckerbild beliebig noch die Studie objektiv. Beide Gestaltungen unterliegen Stimmungen, einer Subjektivität im Entstehungsprozess, Möglichkeiten in Pinsel- oder Strichführung, die aufgegriffen oder unterlassen wurden.

Das einander Gegenübergestellte wird zum Benachbarten: Der Eindruck des Lebendigen der Studie entsteht nicht etwa durch detailgetreuen Naturalismus, sondern durch Vereinfachung der Form, durch Abstraktion. Und das ungegenständliche, abstrakte Tröpfelbild wirkt wie ein beweglicher Organismus aus einer fremdartigen Realität.

Kunstwerk des Monats September 2017

Kunstwerk des Monats SeptemberVom Winde verweht wird die Arbeit von Nadine Popoviciu aus der Kursstufe 1. Ein halbes Jahr lang arbeiteten die Schüler aus dem Pflichtkurs von Frau Martin daran, einen Gegenstand ihrer Wahl so zu gestalten, als würde er vom Wind davongetragen. Nach dem Festlegen auf ein Objekt musste dieses in den Grundzügen aus Draht und Papier erst entstehen und gleichzeitig schon wieder aufgelöst werden. Dadurch ergibt sich ein Spannungsfeld aus starrer und bewegter Form. Der Farbauftrag stützt die Grundidee, und der Betrachter kann sich fragen, woher der Wind weht und worum es sich hier eigentlich handelt.

Kunstwerk des Monats August 2017

17_Kunstwerk des Monats AugustDas Kunstwerk des Monats August 2017 hat Lovis Maczeizik, Klasse 10b, kurz vor den Sommerferien geschaffen. Es zeigt ein reptilartiges Wesen, das wie ein Ungeborenes noch zusammengepresst in seiner imaginären Eihülle kauert. Alle Gliedmaßen sind rundplastisch herausgearbeitet, die Wirbelsäule, die Schwimmhäute, die pockige Haut, das fremde Gesicht scheinen lebendig zu sein. Es ist eine sehr kleine, feine, noch nicht einmal gänseeigroße Arbeit aus gebranntem Ton.

Kunstwerk des Monats Juli 2017

17_Kunstwerk des Monats JuliDas Kunstwerk des Monats Juli 2017 ist wieder zweidimensional, eine Comic-Zeichnung, die einen Ausschnitt aus einem dynamischen Handlungsablauf zeigt. Bewegung und Sound interessieren Emil Ginter aus der Klasse 7d hier ganz besonders.

Kunstwerk des Monats Juni 2017

17_Kunstwerk des Monats JuniDas Kunstwerk des Monats Juni 2017 trägt den Titel „Unter der Lupe: Alberto Giacometti - Eine Retrospektive“. Ein zweistündiger Kurs der Kursstufe 1 hat hier plastische Arbeiten Giacomettis, seine Malerei und auch eine Zeichnung im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen. Im Maßstab 1:10 sind sie detailliert studiert und nachgebildet. Das größte Werk von ihnen, der im Original lebensgroße „L’Homme qui marche“, ist 18,3 cm hoch, das kleinste mit gerade mal 3 cm Höhe ist „Le chat“, die streunende Katze rechts unten.

Auf Sockeln präsentiert oder in winzigen Bilderrahmen gefasst finden die Miniaturen in einem fiktiven Museumsraum zusammen und lassen uns auf unterschiedliche Werkphasen blicken. Alberto Giacometti, 1901-1966, ließ Mitte der 1930er-Jahre den Kubismus und Surrealismus hinter sich und wurde mit seinen existentialistisch überlängten Skulpturen weltberühmt.

Kunstwerk des Monats Mai 2017

17_Kunstwerk des Monats MaiDas Kunstwerk des Monats Mai 2017 ist eine „Maske“, angefertigt von Paul Stenzel aus der Klasse 6a. Das verwegene Männergesicht entstand aus weißem, dünnem Karton. Die Plastizität des Reliefs kommt durch Licht und Schatten besonders schön zur Geltung.

Wie gewohnt ist auch dieses "Kunstwerk des Monats" in der Vitrine neben dem Sekretariat ausgestellt.

Kunstwerk des Monats April 2017

17_Kunstwerk des Monats AprilDas Kunstwerk des Monats April gestaltete Veronika Dietze aus der Klasse 7a. Die Bodenturnerin wurde zum Thema Sport ausgewählt und dann mittels Schablone unter Berücksichtigung eines kompositorischen Konzepts in Blauabstufungen mehrfach abgebildet. Leicht wie Turnerinnen bewegen sich die Figuren über die Bildfläche.

Kunstwerk des Monats März 2017

17_Kunstwerk des Monats MärzDas Kunstwerk des Monats März gestaltete Maya Mansouri aus der Klasse 5a. Ihr balancierender hellblauer Hunde-Dino ist aus Pappmaché, modelliert auf einem Unterbau aus Klorollen und Bambusstäbchen und anschließend bemalt.