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Kunstwerk des Monats

Jeden Monat neu am Lilo...

… ist „Das Kunstwerk des Monats“. Es ist immer ab dem Anfang eines Monats und für seine Dauer in der Glasvitrine neben dem Sekretariat zu sehen. Ausgewählt wird ein aktuelles Werk aus dem Kunstunterricht der Klassen 5 bis 12.

Kunstwerk des Monats Februar

18_Kunstwerk des Monats FebruarDas Kunstwerk des Monats Februar 2018 hat Max Dammer, Schüler der 9e, kurz vor Weihnachten vollendet. Zum Thema Brillendesign durften sich die Schüler die grobe Handlung eines eigenen phantastischen Filmes ausdenken und im folgenden Prozess eine außergewöhnliche und extravagante Brille designen, welche die „Darsteller“ bei der Premiere des Filmes auf dem roten Teppich tragen sollten. Die Aufgabe bestand insbesondere darin, dass das Design der Brille die Thematik des Filmes aufgreift.

Der Inhalt des Filmes lautet nach Max Dammer wie folgt:

Der 13-jährige Johannes bekam zu seinem Geburtstag eine Kamera und ein Objektiv geschenkt. Er lebte in der Nähe des Stadtwaldes und durchforstete so gut wie jeden Tag den Wald, um Bilder von Tieren, Pflanzen oder Wasserfällen zu machen. Eines Tages griff er zu schnell nach seiner Kamera, woraufhin sie ihm aus der Hand glitt und auf einen Stein fiel. Das Objektiv löste sich und zerbrach in zwei Hälften. Deprimiert zu Hause angekommen, warf er sich auf sein Bett und trauerte um sein Objektiv. Er nahm beide Hälften in die Hand und bemerkte etwas…. Wenn er von vorne reinschnupperte, konnte er alle seine Bilder, die er jemals geschossen hatte, sehen. So blieben alle seine wunderbaren Bilder für immer in seiner Erinnerung.

Die designte Brille stellt das zerbrochene halbe Objektiv dar.

Kunstwerk des Monats Januar

18_Kunstwerk des Monats JanuarDer Ulmer Porträtmaler Hans Maler zu Schwaz trug bereits anno 1520 zu unserem Kunstwerk des Monats Januar 2018 bei, geschaffen in der Kursstufe 1 von Hanna Röckl.
Körperhaltung, Hut, die erlesene Kleidung der Anna Jagiello von Böhmen und Ungarn samt ihres spitzohrigen Schoßhündchens sind vortrefflich inszeniert in einem Tableau vivant, eines „lebenden Bildes“. Gegenstände und Kleider unseres alltäglichen Gebrauchs vermitteln die würdige Anmutung des Renaissanceporträts, ohne es zu ironisieren. Denn nicht Jux und Karneval standen im Vordergrund der Auseinandersetzung mit der Porträtmalerei von Lucas Cranach bis Jan Vermeer van Delft, sondern die genaue Beobachtung der Kleidung und Körperhaltung der Dargestellten. Mit einfachsten Mitteln wurden sie umgesetzt und in unsere Zeit transportiert. Wir hatten Vorbilder. Im niederländischen Fotografen Hendrik Kerstens zum Beispiel oder dem Briten Richard Bailey und auch der Südafrikanerin Zanele Muholi.
Spaß hat es gemacht.

Kunstwerk des Monats Dezember

17_Kunstwerk des Monats DezemberEin Turm, durchbrochen von quaderförmigen Durchgängen, leer, gleich einem enthäuteten Skelettbau aus dem alten New York um 1900, geschaffen von Lucia Oppermann im Neigungskurs Kursstufe 1. Das Material ist Ton. Der wurde aber nicht wie üblich modellierend verwendet, sondern im subtraktiven Verfahren, so wie ein Bildhauer einen Steinblock bearbeitet, nur halt nicht mit Hammer und Meißel. Lucia schnitt mit dem Messer ein, schnitt weg, höhlte mit Modellierwerkzeugen aus mit dem Ziel, in drei Ebenen aufeinander bezogene architektonische Räume zu entwickeln. Sie ist dabei äußerst planvoll vorgegangen. Mehrere Varianten an Aufrissen und Grundrissen erprobte sie zunächst zeichnerisch, bevor sie an ihren Tonblock ging. Über alle Pläne hinaus bestimmten die spezifischen Eigenschaften des Materials die Realisierung der Idee.

Kunstwerk des Monats November

17_Kunstwerk des Monats NovemberDas Kunstwerk des Monats November ist gleichsam der Vorbote der Weihnachtszeit. Die Massen an buntem Papier, die für den kurzen Moment der Freude in schwungvollen Schleifen und geometrischen Kuben ihre Bestimmung finden, erfreuen ein jedes Herz.
Wir lieben Papier, versuchen es immer weniger zu verschwenden und machen lieber etwas Nachhaltiges damit: Kunst – für die Ewigkeit. Und auch ohne Farben,
Tannenbäume und Glitzer ist Papier wunderschön. Während andere noch an das Märchen »die Angst vor dem weißen Papier« glauben, entführt uns
die russische Künstlerin Asya Kozina mit ihren riesigen Papierkleidern und fantastischen Perücken schon längst in ihre zauberhaften Welten.

Papierkunst ist vielfältig, fragil und trotzdem ausdrucksstark – wie die Arbeiten der 7a! Das Kunstwerk des Monats November hat die gesamte Klasse im Teamwork geschaffen! Stylisten, Schulterpolsterer und Origamimeister sind zusammen gekommen um mit vereinten Kräften ein schneeweißes Meisterwerk zu schaffen.

Und wer glaubt, dass Model sein einfach ist, der hat sich am Papier geschnitten. Unsere zwei Models Emilia und Béla haben mit Bravour jedes Kleben und Zerren, jede neue Idee und jede Kameraeinstellung mit Fassung getragen!

Wir sind begeistert und voll von der Rolle! Und nun wünschen wir allen eine knitterfreie, bunte Vorweihnachtszeit!

Kunstwerk des Monats Oktober

17_Kunstwerk des Monats: OktoberDas Diptychon thematisiert das Abstrakte und das Gegenständliche: Beim linken Bild kleckert und tröpfelt die Farbe wie zufällig auf das Papier. Sie verdichtet sich in vielfachem Farbauftrag zu einem abstrakten All-over. In der Zeichnung von Arjuna Rose, Kursstufe 1, dagegen scheint nichts zufällig zu sein …

… und nichts abstrakt. Sie ist eine realitätsnahe Porträt-Studie nach dem lebenden Modell. Konturen und die vor Ort gegebene Licht-Schatten-Situation sind sorgfältig beobachtet und mit dem Zeichenstift festgehalten.

Und doch ist weder das Kleckerbild beliebig noch die Studie objektiv. Beide Gestaltungen unterliegen Stimmungen, einer Subjektivität im Entstehungsprozess, Möglichkeiten in Pinsel- oder Strichführung, die aufgegriffen oder unterlassen wurden.

Das einander Gegenübergestellte wird zum Benachbarten: Der Eindruck des Lebendigen der Studie entsteht nicht etwa durch detailgetreuen Naturalismus, sondern durch Vereinfachung der Form, durch Abstraktion. Und das ungegenständliche, abstrakte Tröpfelbild wirkt wie ein beweglicher Organismus aus einer fremdartigen Realität.

Kunstwerk des Monats September

Kunstwerk des Monats SeptemberVom Winde verweht wird die Arbeit von Nadine Popoviciu aus der Kursstufe 1. Ein halbes Jahr lang arbeiteten die Schüler aus dem Pflichtkurs von Frau Martin daran, einen Gegenstand ihrer Wahl so zu gestalten, als würde er vom Wind davongetragen. Nach dem Festlegen auf ein Objekt musste dieses in den Grundzügen aus Draht und Papier erst entstehen und gleichzeitig schon wieder aufgelöst werden. Dadurch ergibt sich ein Spannungsfeld aus starrer und bewegter Form. Der Farbauftrag stützt die Grundidee, und der Betrachter kann sich fragen, woher der Wind weht und worum es sich hier eigentlich handelt.

Kunstwerk des Monats August

17_Kunstwerk des Monats AugustDas Kunstwerk des Monats August 2017 hat Lovis Maczeizik, Klasse 10b, kurz vor den Sommerferien geschaffen. Es zeigt ein reptilartiges Wesen, das wie ein Ungeborenes noch zusammengepresst in seiner imaginären Eihülle kauert. Alle Gliedmaßen sind rundplastisch herausgearbeitet, die Wirbelsäule, die Schwimmhäute, die pockige Haut, das fremde Gesicht scheinen lebendig zu sein. Es ist eine sehr kleine, feine, noch nicht einmal gänseeigroße Arbeit aus gebranntem Ton.

Kunstwerk des Monats Juli

17_Kunstwerk des Monats JuliDas Kunstwerk des Monats Juli 2017 ist wieder zweidimensional, eine Comic-Zeichnung, die einen Ausschnitt aus einem dynamischen Handlungsablauf zeigt. Bewegung und Sound interessieren Emil Ginter aus der Klasse 7d hier ganz besonders.

Kunstwerk des Monats Juni

17_Kunstwerk des Monats JuniDas Kunstwerk des Monats Juni 2017 trägt den Titel „Unter der Lupe: Alberto Giacometti - Eine Retrospektive“. Ein zweistündiger Kurs der Kursstufe 1 hat hier plastische Arbeiten Giacomettis, seine Malerei und auch eine Zeichnung im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen. Im Maßstab 1:10 sind sie detailliert studiert und nachgebildet. Das größte Werk von ihnen, der im Original lebensgroße „L’Homme qui marche“, ist 18,3 cm hoch, das kleinste mit gerade mal 3 cm Höhe ist „Le chat“, die streunende Katze rechts unten.

Auf Sockeln präsentiert oder in winzigen Bilderrahmen gefasst finden die Miniaturen in einem fiktiven Museumsraum zusammen und lassen uns auf unterschiedliche Werkphasen blicken. Alberto Giacometti, 1901-1966, ließ Mitte der 1930er-Jahre den Kubismus und Surrealismus hinter sich und wurde mit seinen existentialistisch überlängten Skulpturen weltberühmt.

Kunstwerk des Monats Mai

17_Kunstwerk des Monats MaiDas Kunstwerk des Monats Mai 2017 ist eine „Maske“, angefertigt von Paul Stenzel aus der Klasse 6a. Das verwegene Männergesicht entstand aus weißem, dünnem Karton. Die Plastizität des Reliefs kommt durch Licht und Schatten besonders schön zur Geltung.

Wie gewohnt ist auch dieses "Kunstwerk des Monats" in der Vitrine neben dem Sekretariat ausgestellt.

Kunstwerk des Monats April

17_Kunstwerk des Monats AprilDas Kunstwerk des Monats April gestaltete Veronika Dietze aus der Klasse 7a. Die Bodenturnerin wurde zum Thema Sport ausgewählt und dann mittels Schablone unter Berücksichtigung eines kompositorischen Konzepts in Blauabstufungen mehrfach abgebildet. Leicht wie Turnerinnen bewegen sich die Figuren über die Bildfläche.

Kunstwerk des Monats März

17_Kunstwerk des Monats MärzDas Kunstwerk des Monats März gestaltete Maya Mansouri aus der Klasse 5a. Ihr balancierender hellblauer Hunde-Dino ist aus Pappmaché, modelliert auf einem Unterbau aus Klorollen und Bambusstäbchen und anschließend bemalt.