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Kunst

Exkursion ins Städel Museum Frankfurt

18_Exkursion nach Frankfurt/MainDie erste Exkursion des soeben erst angefangenen Schuljahres unternahm der Neigungskurs Bildende Kunst. Am 13. September 2018 fuhren wir nach Frankfurt/Main ins Städel Museum. Es war eine lang vorab organisierte Studienfahrt im Rahmen des Schwerpunktthemas, das unter anderem das Werk des niederländischen Malers und Grafikers Rembrandt Harmesz van Rijn in den Mittelpunkt stellt.
Wir sahen in der Grafischen Sammlung Radierungen, die Rembrandt bereits als sehr junger Künstler zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn angefertigt hatte bis hin zu seinem letzten druckgrafischen Selbstbildnis aus dem Jahre 1648. Dr. Martin Sonnabend, der Leiter der Grafischen Sammlung, legte uns Blätter vor, die wir intensiv gemeinsam betrachteten - von ganz nah und ohne Glas zwischen uns und den kostbaren Drucken.
Fast zwei Stunden vergingen wie im Flug. In der Gemäldesammlung des Museums befinden sich darüber hinaus vier Gemälde Rembrandts, die unsere Auseinandersetzung mit seinem Werk für den heutigen Tag vervollständigte. Das Foto zeigt die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Bildende Kunst, Kursstufe 2, vor dem repräsentativen Eingang des Städel Museums.(VogA)

AugenBlicke

… studierten die Schülerinnen und Schüler im Neigungskurs Bildende Kunst, Kursstufe 1. Es sind Zeichnungen in Kohle, weißer Kreide und teils auch in Aquarell, die nach der Natur mit Hilfe eines Spiegels entstanden sind. Das eigene Auge stand Modell. Eine unorthodoxe Wandinstallation fasst einige der Arbeiten zusammen und mag zu denken geben.

Die Arbeiten stammen von Yagmur Karadede (Lessing-Gymnasium), Lovis Maczeizik (Lilo), Nina Bartels (Johanna-Geissmar-Gymnasium), Kim Barthelmeß (IGMH), Julia Sander (Lessing-Gymnasium), Sofia Marin (Lilo) und Katharina Herdt (Lessing-Gymnasium).(07/2018)

Schneeflocken bei schwülen 28 Grad

18_Schneeflocken bei schwülen 28 Grad _ 01Alessandra, Sina, Hannah und Karina aus der 10b gestalteten am 5. Juli 2018 drei neue Textilfahnen für einen winterlichen Anlass: unseren kommenden Weihnachtsmarkt im Dezember. Die Schülerinnen schlugen ein Bildmotiv vor, das sich als äußerst variantenreiche Bildidee herausstellte. Schneeflocken sollten es sein in unterschiedlichen Größen und Formen. In einem Siebdruckverfahren sprühten sie die Schablonen in Weiß- und Cremetönen über Hellgrau und -blau bis zu Rosa- und Lachsnuancen. Die Fotofolge zeigt den Entstehungsprozess der Farbgestaltung einer Fahne von der ersten Flocke bis hin zu dem zauberhaft schillernden Schneetreiben, das in ein paar Monaten an der Fassade des Schulhauses zu unserem Weihnachtsmarkt einladen wird.

Graffiti vor dem Schulhaus

18_Stromkasten - GraffitiKeine Angst vor einer goßen fetten Spinne hatten Jannik, Linh, Jennifer und Lars aus der 10c. Die vier sprühten sie am 3. Mai 2018 auf den Verteilerkasten der MVV, der direkt vor dem Haupteingang des Liselotte-Gymnasiums am Zaun rechts steht. Der Entwurf stammt von Jannik, ist im ersten Schulhalbjahr in einem Unterrichtsprojekt entstanden und von der Schulgemeinde in einer Abstimmung auserkoren worden, realisiert zu werden. Die Stadt Mannheim gab ebenfalls ihr Einverständnis und die MVV auch - und schon ging's los bei der ersten trockenen, nicht allzu windigen Gelegenheit. Das „Malen“ passierte mittels drei Schablonen aus Papier in der so genannten Stencil-Technik, einer vereinfachten Art des Siebdrucks. Unsere Schablonen waren riesig, und es brauchte unsere zehn Hände, um sie an der richtigen Stelle zu platzieren und die Farbe zu sprühen. Unsere Spinne krabbelt freundlich und farbenfroh über ihre Betonwand und lässt nun bestimmt so manche Arachnophobie überwinden.
Initiiert und bezahlt wurde die Aktion von den Bezirksbeiräten der Schwetzingerstadt, jenem Bezirk, in dem unser Lilo beheimatet ist. Sie regten an, unschön beschmierte Verteilerkästen in kreativ behandelte Gebilde zu verwandeln. Wenn uns diese Aufwertung an diesem einen direkt vor unserer Schule stehenden Stromkasten gelungen sein sollte, so freut es uns.

Im letzten Photo der Bildergalerie sieht man den Verteilerkasten vor seiner künstlerischen Behandlung.

BK-Atelier im UG

18_Kunst im April - Foto 1Mit großformatiger Hell-Dunkel-Malerei, dem flächigen Farbauftrag in differenzierten Grautönen, mit den Themen Licht und Schatten, Porträt, Selbstporträt und Verwandlung, Rembrandt und der barocken Kunst der Inszenierung beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Bildende Kunst erst seit Mitte April 2018. Und doch besetzen sie temporär den ganzen Flur des Untergeschosses.

18_Kunstaktion im April - Bild 2Die Malgründe auf dem Boden liegend mit weitem Abstand zu prüfendem Auge und malender Hand stöhnte bald der eine oder die andere über einen schmerzenden Rücken.

18_Kunst im April - Foto 3Die Unterstufenschüler staunten über die Arbeitsweise mit den langstieligen, vergleichsweise groben Heizkörperpinseln und über die Arbeits- und Zwischenergebnisse, die die Wände des Flurs zu beiden Seiten bedecken. Neunzehn Schülerinnen und Schüler zählt der Neigungskurs - es dürften um die einhundert Blätter zu sehen sein, die hier für die kommenden Tage hängen und der Reflexion der eigenen Arbeit dienen: eine Atelier-Situation, in der die jungen Malerinnen und Maler neue Facetten ihrer Möglichkeiten erproben und wir alle einige großartige Entdeckungen machen können.
Lasst uns, lasst euch drauf ein!

Neigungskurs Kunst besuchte Betonkirche

17_Neigungskurs Kunst in der LukaskircheManche Mannheimer Betonkirche ist weltberühmt. Eine von ihnen hat sich der Neigungskurs Bildende Kunst am 13. November 2017 angeschaut. Sie steht im Stadtteil Almenhof und wurde 1967 von Carlfried Mutschler erbaut: die Lukaskirche.

Aus grauem Sichtbeton gegossen basiert ihre Grundform auf einem Würfel. Schwerfälliger Klotz, denkt man zunächst. In ihn stoßen von außen nach innen quaderförmige Kästen - Schubladen, so nannte sie die Kunsthistorikerin Ursula Dann -, die die Würfelform aufbrechen und spannungsreich rhythmisieren. Auf nur acht hohen, schlanken Pfeilern ruht das Betondach. Es scheint zu schweben, wie von Luft und Licht getragen leise im Wind flatternd. Die Anmutung von Leichtigkeit traut man dem schweren, massigen Beton im Allgemeinen nicht zu. Der Übervater der Betonarchitektur, Le Corbusier, hatte das mit der Chapelle Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp wenige Jahre zuvor bereits vorgeführt.

In den Nachkriegsjahren entstanden in Mannheim mehrere Kirchen aus Sichtbeton, die schnell bundesweite Aufmerksamkeit erregten und heute Baudenkmäler sind, so zum Beispiel die Trinitatiskirche von Helmut Striffler in G4 (1959). Auch die wird der Neigungskurs noch in Augenschein nehmen, im Januar 2018. Und im März dann werden wir einen zeitgenössischen Betonbau aufsuchen, wieder einen Sakralbau, nämlich die Feldkapelle Bruder Klaus in der Eifel, die der Architekt Peter Zumthor gänzlich aus sandfarbenem Stampfbeton errichten ließ.

Graffitisprayerinnen am Werk

17_GraffitisprayerinnenUnser Lilo-Weihnachtsmarkt steht kurz bevor. Auch die Fassade des Schulgebäudes wird davon künden. Am 16. November 2017 gestalteten fünf Schülerinnen der Klasse 10b weihnachtliche Motive auf langen Fahnen aus Stoff. Die Technik ist eine reizvolle: eine vereinfachte Form des Siebdrucks mit gesprayten Farbflächen, die zeitgenössische Graffitikünstler gerne einsetzen. Es sind also keine Tatortreinigerinnen, die auf den Fotos zu sehen sind, sondern mit Schablonen experimentell arbeitende Graffitisprayerinnen.

BAU RAUM KONSTRUKTION

... heißt die neue Ausstellung des Liselotte-Gymnasiums. Sie thematisiert Architektur im Kunstunterricht.
In allen Klassenstufen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler rund um Aspekte des Bauens, des Konstruierens und der Strukturierung von Raum. Dreidimensionale Gestaltungen entstanden ebenso wie Zeichnungen, Collagen und Fotos, Malerei auf Leinwänden und ein Netzwerk, installiert direkt auf der Wand. Die Vernissage mit einer Wort-Collage zum Thema Architektur von Schülerinnen und Schülern der Kursstufe 1 fand am 7. November 2017 in der Cafeteria statt.

Vernissage

Malerei auf Leinwänden

Dreidimensionale Gestaltungen

Schwebende dreidimensionale Gestaltungen

Zeichnungen

Stelenfeld im Schulhof

17_Stelenfeld im Schulhof mit Kunstkurs K1Seit dem 3. Mai 2017 zeigt sich der vor einigen Jahren im Hof des Liselotte-Gymnasiums eingerichtete Skulpturenpark in neuem Glanz. Kernstück ist nach wie vor der „Reiher“, eine Bronzeplastik des Bildhauers Philipp Harth aus dem Jahr 1951.

Flankiert wird sie nun von Stelen, die sich mit der Kunst der 1950er Jahre auseinandersetzen, insbesondere dem abstrakten Expressionismus und dem Nouveau Réalisme mit ihren damals innovativen Techniken: das Dripping (Jackson Pollock) zum Beispiel oder das Verwenden von Blattgold (Yves Klein), das genagelte Relief (Günther Uecker) oder das Plakatabreißen (Décollages von Raymond Hains).

Die Unterrichtseinheit fand Anfang des Schuljahres 2016/2017 im K1-Kurs Bildende Kunst statt, und nun endlich sind die neu gestalteten Stelen in angemessenem Rahmen zu sehen. Auch den haben die Schüler gemeinsam geschaffen: mit Hacken und Rindenmulch.