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Geographie

Betreibt die Stadt Mannheim eine nachhaltige Stadtentwicklung?

.BUGA und Glückstein - zwei bedeutende Stadtentwicklungsprozesse in Mannheim. Doch sind sie so wegweisend, wie sie dargestellt werden? Dieser Frage ging die Klasse 9c im Rahmen eines Unterrichtsprojekts mit Frau Galvagno nach. Nachdem die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in nachhaltige Planungsaspekte und Faktoren der Stadtentwicklung bekommen hatten, startete die Praxisphase. Mithilfe unterschiedlicher Quellen, wie zum Beispiel Projektwebseiten, Zeitungsartikel und Interviews, lernten die Schülerinnen und Schüler zum einen den differenzierten Umgang mit Quellen, und zum anderen konnten sie dadurch tiefer in die Materie der nachhaltigen Stadtentwicklung einsteigen. Anschließend wurden auf Tablets Plakate im Sketchnote-Stil erstellt.

Zum Abschluss der Projektarbeit stellten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Ergebnisse vor, sondern kamen darüber hinaus auch mit der Mannheimer Stadtplanerin Dipl.-Ing. Johanna Doepner ins Gespräch. Fragen nach sozialer Gerechtigkeit, den finanziellen Auswirkungen von städtebaulichen Projekten und dem ökologischen Fußabdruck konnten im Expertengespräch diskutiert werden. Die Diskussion im Gespräch mit Frau Doepner ermöglichte die Beantwortung der Leitfrage nach der nachhaltigen Stadtentwicklung. Die Kritik der Schülerinnen und Schüler bezog sich vor allem auf die Kosten für die Realisierung der BUGA. Die Innenentwicklung, die unter anderem die Umwandlung von betonierten Konversionsflächen zu Grünflächen beinhaltete, betrachteten sie hingegen positiv. Am Ende des Projekts kamen die Schülerinnen und Schüler zu dem Schluss, dass die Stadt Mannheim zwar neue und wegweisende Ansätze verfolge, diese aber erst nach vielen Jahren ihre Wirkung zeigen werde. (Galvagno)

Hier finden Sie die Plakate, die die Gruppen gestaltet haben: