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„...denn sie wissen (oft) nicht, was sie tun!“

19_„...denn sie wissen (oft) nicht, was sie tun!“ Passend zum internationalen Safer Internet Day am 5. Februar informierte Hauptkommissar Andreas Intze am 5. Februar 2019 in einem interessanten Vortrag Eltern über die Risiken des Internets. Herr Intze erläuterte dabei sehr anschaulich, wie leichtfertig sich Jugendliche oftmals auf den Datenautobahnen des Netzes bewegten und sie damit schnell Opfer von Internetkriminalität werden könnten.

Der Kommissar empfahl den Eltern deshalb eindringlich, ihren Kindern die Gefahren, die durch die Nutzung von sozialen Medien wie Instagram und Whatsapp ausgingen, aufzuzeigen und Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.
Zudem seien Aufklärung, Kontrolle und Vertrauen zwischen Eltern und Kindern ein wichtiger Grundpfeiler der Prävention, um sicher im Netz unterwegs zu sein. (F. Rüber)

Mit Sicherheit verliebt?!

18_Mit Sicherheit verliebt?!  Mit lautem Gekicher und großen Erwartungen empfingen am 18. Juni 2018 die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d ihren angekündigten Besuch: vier Medizinstudenten der Universität Heidelberg, die mit der Klasse das Sexualaufklärungsprojekt „Mit Sicherheit verliebt“ durchführen wollten.
Das Lachen verebbte jedoch schnell, denn die Studenten schafften es als Ansprechpartner auf Augenhöhe eine offene und vertraute Lernatmosphäre zu schaffen, in der alle spannenden Fragen gestellt werden durften, welche die Schüler gegenüber ihrer Biolehrerin oder ihren Eltern so vielleicht nicht formuliert hätten.
Dieses deutschlandweite Projekt der Bundesvertretung der Medizinstudierenden hat sich das Ziel gesetzt, den Schülern nicht nur ein umfangreiches Wissen zum Thema „Sexualität“ zu vermitteln, sondern leistet gleichfalls effektive Präventionsarbeit gegen ungewollte Schwangerschaften, sexuelle Gewalt und sexuell übertragbaren Krankheiten. Vorurteile werden dabei abgebaut und Toleranz gefördert.
Am Ende des Schultages hatten die 7d zwar nicht viel für die Schule, aber umso mehr für das Leben gelernt

P.A.R.T.Y.!

18_ P.A.R.T.Y.„Herr Dr. Kreher, ihre Party-Gruppe ist da!“ So meldete der Pförtner der berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Ludwigshafen die Klasse 10d mit Frau Zeller am 12. Juni 2018 zu ihrem P.A.R.T.Y. -Tag an.
Party? P.A.R.T.Y.!
Diese Abkürzung steht für Prevent Alcohol and Risk related Trauma in Youth. - Verhinderung von alkohol- und risikobasierten Traumata bei Jugendlichen.

20 000 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren verunfallen jedes Jahr in Deutschland. Hauptursachen dieser Unfälle sind Alkohol im Straßenverkehr und überhöhte Geschwindigkeit.
Das Ziel dieses Programms ist es, den Schülern zu verdeutlichen, welche Folgen und welches Ausmaß Unfallverletzungen haben können, ihnen Verantwortung für ihre Entscheidungen und Handlungen zu übertragen und ihnen zu helfen, Gefahren zu erkennen und clevere Entscheidungen zu treffen.
Dazu hörten wir einen Bericht eines Kommissars der Polizei Ludwigshafen mit vielen Erfahrungsberichten aus dem Unfallalltag von Polizisten. Dann ging es gruppenweise durch die Unfallklinik, an den Stationen entlang, die auch eingelieferte Patienten durchlaufen:

18_10d in der BG-Klinik in LudwigshafenWir konnten einen Rettungswagen des Roten Kreuzes von innen sehen, wobei uns eine Rettungssanitäterin allerlei spannende und kuriose Erlebnisse aus ihrem Berufsalltag berichtete.
Die nächste Station war der Schockraum. Hier war vor allem der erhebliche personelle Aufwand von 8 Personen pro Patient sowie die Ausstattung mit medizinischen Geräten und die hohe Professionalisierung der Sprache und Abläufe beeindruckend, die uns Dr. Maichl, der auch den Besuch des P.A.R.T.Y.- Programms für Liselotte-Schüler ermöglicht hat, erklärte.
Der Gang durch die Intensivstation machte die direkten Folgen von Unfällen spürbar. Herr Matthis, Intensivpfleger, gab uns Einblicke in seine Erfahrungen mit Schwerverletzten, die unter die Haut gingen. Sein Appell: „Passt gut auf euch auf! Handynutzung beim Autofahren war schon oft der Grund für den Aufenthalt von jungen Leuten auf der Intensivstation!“

Nach einem sehr leckeren Mittagessen konnten wir noch die Physiotherapieabteilung besuchen, wo die Schüler das Leben mit Bewegungseinschränkungen und die dazugehörige Therapie selbst erproben durften.

Besonders berührt hat der Bericht einer jungen Frau, die von ihrem Unfall und den darauf folgenden Eingriffen und Therapien berichtete. Die dazu gezeigten Röntgenaufnahmen zeigten eindrücklich ihre Verletzungen, ausgelöst duch einen alkoholisierten Fahrer. Dazu ihr Appell: „Bitte fahrt kein Auto, wenn ihr Alkohol getrunken habt!“
10-15 Operationen liegen hinter ihr. Hier wurde erschreckend deutlich, dass sich innerhalb von Sekunden, das ganze Leben und Zukunftsperspektive grundlegend ändern kann. Darauf angesprochen, was sie nach der nächsten – und hoffentlich letzten – Operation plant, war: „So weit traue ich mich nicht zu denken. Ich würde gern wieder schmerzfrei laufen können. Oder vielleicht mit wenig Schmerzen.“

Pädagogischer Tag

18_Michael FeltenBei einem pädagogischen Tag am 4. Juni mit Michael Felten bildete sich das Kollegium des Lilo zum Thema "Wirksam pädagogisch arbeiten und handeln" fort. Am Abend fand ein Elternabend unter dem Titel: "Viel Spaß in der Schule!? Was Schüler heute von ihren Eltern erwarten" ebenfalls mit Michael Felten statt.

Weitere Informationen über die Arbeiten von Michael Felten finden Sie hier:

http://www.eltern-lehrer-fragen.de/

Turmbau in der Jugendkirche

18_Klassentag 7bBeim Klassentag der 7b am 16. Januar 2018 in der Evangelischen Jugendkirche auf dem Waldhof gaben sich die Schülerinnen und Schüler große Mühe, im Gefühl der Zusammengehörigkeit an einem Strang zu ziehen, um einen Turm aus Holzklötzen zu bauen.
Hierbei merkten sie ihren Erfolg besonders in einer Gruppe, in der sich der einzelne zurücknimmt. Vorsichtig schauten sie, an welchem Strang sie ziehen müssen, um mit dem Turm in die Höhe zu ragen.

 

Unter dem Logo stark.stärker.WIR setzt das Liselotte Gymnasium, wie viele andere Schulen in Baden-Württemberg, ein neues, übergreifendes Präventionskonzept um.
Das Leitbild des Liselotte Gymnasiums, pädagogische Grundsätze und bereits bewährte Ansätze der Prävention wurden übernommen, ausgebaut und in einem umfassenden Präventionskonzept gebündelt. Die drei Grundpfeiler dieses Konzeptes bilden Gewaltprävention, Suchtprävention und Gesundheitsförderung (mit dem Schwerpunkt Resilienzförderung) im erweiterten Sinne, da alle am Schulleben Beteiligten mit einbezogen werden.
Die Ziele dieser nachhaltigen, zielgerichteten und systematisch angelegten Präventionsarbeit spiegeln sich auch im Logo stark.stärker.WIR wieder:
Das Liselotte-Gymnasium ist ein Ort des starken Miteinanders, das einen achtsamen, rücksichtsvollen, wertschätzenden und offenen Umgang aller fördert.

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