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Bildergalerie 2021/2022

Unsere 7b im KIKA

Klasse 7b

Lange schon hat die 7b darauf hingefiebert, endlich an der bekannten KIKA Quizshow „Die beste Klasse Deutschlands“ teilzunehmen. Alle Hürden waren genommen: Die Klasse hatte im Herbst 2020 ein witziges und überzeugendes Video an die Redaktion nach Erfurt geschickt und hatte es geschafft, zusammen mit 15 anderen Klassen aus ganz Deutschland zu der Show eingeladen zu werden. Wegen der Inzidenzzahlen musste die Aufzeichnung der Show dann doch noch einmal verschoben werden. Aber endlich war es dann Ende September so weit. Die Klasse reiste voller Vorfreude, aber ziemlich aufgeregt nach Erfurt und erlebte einen rundum aufregenden und sehr spannenden Tag im Studio des MDR.
Wie es gelaufen ist und ob es die 7b ins Finale geschafft hat, kann jeder sehen, der am Freitag, den 15. Oktober 2021 um 19.30 Uhr KIKA einschaltet.

H. Andreas

Kunstaktion des Deutsche Designmuseum in der Klasse 8c

Das Deutsche Designmuseum in Frankfurt bietet Schulklassen regelmäßig Workshops unter dem Motto „Zeichen setzen“ an. „Teilnehmende untersuchen kulturprägende Zeichen unserer Zeit, entschlüsseln deren Botschaften und entwickeln eigene Symbole, welche ihre persönlichen Werte und Überzeugungen widerspiegeln“, wie es auf der Website des Museums heißt. Die Idee, dieses Angebot auch für das Lilo zu nutzen, fand bei der Klasse 8c großen Anklang.

Unter der Begleitung der Kunstlehrerin Frau Hermenau-Puhlvers und dem Klassenlehrer Christoph Heidelberger wurde ein erstes Konzept entwickelt, um sich für das Projekt zu bewerben; in der letzten regulären Unterrichtswoche, vom 20. bis 23. Juli 2021, war es dann soweit.

Der Referent von der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, Daniel Rese, begann mit einem ausführlichen Vortrag zum Thema Design und Symbole – warum werden für wen welche Symbole designt? Was hat Design genau mit Kunst zu tun? Woran erkennt man gutes Design und wie kommt es zustande? Ausgangspunkt sind demnach immer bestimmte Werte, für die ein Symbol stehen soll – z.B. bei der kommerziellen Nutzung von Symbolen: Welche Idee, welche „Message“ sollen die Kundinnen und Kunden mit einem Produkt verbinden? Der allgegenwärtige Apfel der Firma Apple ist rund und sinnlich, zum Anfassen gedacht, in der westlichen Welt leicht erhältlich und allgegenwertig. Wegen seiner Vitamine gibt es im Englischen auch das Sprichwort „an apple a day keeps the doctor away“. Dass der Apfel rechts angebissen ist, verweist auf den Sündenfall im Garten Eden, was ursprünglich wohl als eine bewusste Provokation gedacht war.

Im nächsten Schritt dachten die Schülerinnen und Schüler dann über Werte nach, die ihnen in ihrem eigenen Leben wichtig sind, genannt wurden z.B. Gastfreundschaft, Familie und Sport. Nach ersten Skizzen wurden nach und nach einzelne Symbole erarbeitetet, die für je einen dieser Werte stehen. Schließlich entschieden sich die Schülerinnen und Schüler für jeweils zwei und verarbeiteten diese in einem einzigen Symbol, das von Arbeitsschritt zu Arbeitsschritt einfacher und abstrakter wurde, wie man es im Ergebnis z.B. vom Mercedes-Stern her kennt. Nach kleinteiliger handwerklicher Arbeit, bei der dieses Symbole in der Größe angepasst und auf T-Shirts gedruckt wurden, hielten die Schülerinnen und Schüler stolz ihre Ergebnisse in Händen und fanden sich bei schönstem Sommerwetter zu einem Gruppenbild mit ihren neuen T-Shirts im Schulhof zusammen. (Hdl)